Symposium des Dialogforums Pluralismus in der Medizin November 2004

Pluralismus der Medizin – Pluralismus der Therapieevaluation?

Am 23. und 24. November 2004 veranstaltete das Dialogforum Pluralismus in der Medizin unter der fachlichen Leitung von Dr. med. Helmut Kiene, Prof. Dr. rer. nat Dr. med. Günter Ollenschläger und Prof. Dr. Stefan N. Willich in der Kaiser-Friedrich-Stiftung in Berlin-Mitte das Symposium "Pluralismus der Medizin - Pluralismus der Therapieevaluation?"

Das Thema des medizinischen Pluralismus ist seit über 30 Jahren mit der frage nach der Methodenpluralität verbunden: Gibt es in der komplementärtmedizin eigene, spezifische Theorien oder methoden der Evaluation (speziell zu Wirksamkeits- und Nutzenevaluation) Gibt es besondere Bedingungen, die andere Anforderungen an die Evaluation erforderlich machen als in der Schulmedizin? Welches Spektrum an Evaluationsmöglichkeiten existiert? Wo liegen Grenzen für die Evaluierung der Komplementärmedizin? Können die konventionellen Evidenzhierarchien sinnvoll für die Komplementärmedizin übernommen werden? In welcher Hinsicht besteht welcher Evaluationsbedarf? Gibt es methodologische Entwicklungsnotwendigkeiten? Dies waren die Leitfragen des Symposiums.

Ausgewiesene Vertreter der Methodendiskussion in Schul- und Komplementärmedizin sprachen zu verfassungsrechtlichen, erkenntnistheoretischen, methodologischen, forschungstechnischen und praktischen Aspekten der Evaluationsthematik. Spezielle Berücksichtigung fand die Entwicklung der Evidence-based- Medicine und deren Konsequenzen für die ärztliche Praxis. Es referierten und diskutierten:

Dr. Helmut Kiene, Prof. Günter Ollenschläger, Prof. Stefan N. Willich, RA Prof. Rüdiger Zuck, Prof. Peter F. Matthiessen, Prof. Karl Wegscheider, Dipl. Stat. Rainer Lüdke, Prof. Bruno Müller-Oerlinghausen, Dr. Gunver S. Kienle, Prof. Heiner Raspe, Dr. Michael DeRidder, Prof. Karin Kraft und PD Dr. Michael Schulte.

Die Referate und Ausführungen sind abgedruckt in der

Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZaeFQ) 99. Jg. 2005 Heft 4-5. Gastherausgeber: Helmut Kiene, Günter Ollenschläger und Stefan N. Willich. Schwerpunkt: Pluralismus in der Medizin-  Pluralismus der Therapieevaluation?

Einführung: Editorial.pdf (129,33 KB)

Kontakt

Dialogforum Pluralismus
in der Medizin

Geschäftsstelle

Univ.-Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen

Sekretariat: Frau Iveta Kotterheidt

Arbeitsbereich Methodenpluralität in der Medizin

Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Gerhard-Kienle-Weg 6, Haus C

D-58313 Herdecke

Telefon Sekretariat:

0049–(0) 23 30–62 38 90

Telefon Prof. Matthiessen:

0049–(0) 23 30–62 39 35



Kontaktformular

Soziale Medien